Cocooning - Ein Trend für Krisenzeiten?

 

Den Rückzugsort, Familientreffpunkt oder den sicheren Hafen, all das beschreibt das Gefühl, dass uns die eigenen vier Wände geben. Mit der Corona-Krise durfte (musste) man das eigene Zuhause neu für sich entdecken. Es wurde renoviert, umgestaltet und mit anderen Augen gesehen.


Der Wohntrend „Cocooning“ ist zwar nicht neu, erreicht in Zeiten wie diesen aber eine neue Bedeutung, denn wie gesagt sind Wohlfühlen und Gemütlichkeit im eigenen Zuhause wichtiger denn je.

 

Cocooning kommt aus dem Englischen und steht für “sich einspinnen” bzw. sich in einen Kokon einspinnen. Ein Verhalten, das im Moment ausdrücklich gewünscht wird. Gemeint ist damit, dass die eigene Wohnung oder das eigene Haus auf Vordermann gebracht wird, um möglichst gemütlich und angenehm leben zu können. Dieses Phänomen wurde auch in vergangenen Krisenzeiten beobachtet.

"Extreme-Cocooning 2020"

 

Corona hat das Jahr 2020 weltweit zu einem Extrem-Cocooning-Jahr gemacht. Und während Medien aus Italien vom gemeinsamen Singen über die Balkone hinweg berichteten und in Frankreich der Rotwein knapp wurde, suchten wir uns anscheinend während des Lockdowns Do-It-Yourself-Projekte und steckten Geld und Zeit in die Verschönerung der eigenen vier Wände.


Um dem eintönigen Corona-Alltag etwas Sinn und Struktur zu geben, ein paar Erfolgserlebnisse verbuchen zu können, wurde das eigene Zuhause für viele zum Großprojekt. Teilweise standen Kunden bei Baumarkt und Gartencenter Schlange, um in neue Wandfarbe, Klebeband oder Werkzeug zu investieren.

Mittelpunkt sind die Menschen im Zuhause

 

Heißt Cocooning nun, der Trend geht Richtung Isolation und dass sich Menschen komplett von anderen zurückzuziehen?

 

Zurückziehen ja, aber nicht unbedingt allein! Der Trend geht nämlich gleichzeitig zurück zum Miteinander. In unserer digitalen, manchmal unpersönlichen, unverbindlichen Gesellschaft steigt der Wunsch nach authentischen Begegnungen.

 

Zuhause schenkt man seinen Liebsten die volle Aufmerksamkeit. Man schottet sich also nicht von allen ab, mit auserwählten Freunden und Familie verbringt man Quality Time auf engerem Raum.

Trend für die Zukunft?

 

Laut Einschätzung von Experten, wird der Cocooning-Trend nicht nur von kurzer Dauer sein. Verständlich. Schließlich haben im vergangenen Jahr viele die Liebe zu ihrem Zuhause neu für sich entdeckt, sich umgestellt und auch Unternehmen werden wohl in Zukunft mehr Home-Office anbieten.

 

Und man sagt, dass eine Erfahrung zu einer Gewohnheit wird, wenn man sie mindestens 30 Tage lang praktiziert. Sie wird zur Routine und wird im Bewusstsein verankert. Viele neu gewonnene Gewohnheiten aus Pandemie und Lockdown werden wir demnach beibehalten.

 

Ein Cocoon für alle Fälle

 

Ja, die eigenen vier Wände haben an Bedeutung gewonnen, andererseits ist vielen Menschen gerade durch diese einsame Zeit klar geworden, dass echter Kontakt wertvoller ist, als das Leben online zu gestalten und zurückgezogen zu leben.

 

Der goldene Mittelweg: Den Cocoon für Krisenzeiten schaffen und ihn dann jederzeit mit den Liebsten teilen und sich woh"n"fühlen können!

 

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